Universitätsklinikum Münster

Münster, 2012 – 2013
Gesundheitswesen

Die beiden Türme des Universitätsklinikums sind untrennbar mit der Skyline von Münster verbunden. Ihre Bandstruktur ist prägend für das Stadtbild.
Unter Beibehaltung dieser vorhandenen Qualitäten des Gebäudes wird mit minimalem Aufwand ein neues und frisches Erscheinungsbild erzeugt. Dabei wird die Fassade baukonstruktiv beinahe vollständig erneuert und energetisch auf den Stand des 21. Jahrhunderts gebracht.
Die das Ensemble der runden Türme derzeit störenden, rechtwinkligen Erschließungs- und Verwaltungsbauten werden in das Bild mit eingebunden und mit den Türmen zu einem ganzheitlichen Baukörper vereint. Die eingeschossige vorstehende Kanzel wird zurück gebaut.
Die neuen Brüstungselemente werden aus sog. duktilem, weiß eingefärbtem Beton in Fertigteilbauweise hergestellt. Je nach Himmelsrichtung sind die Brüstungsscheiben unterschiedlich geneigt: Im Norden nach außen, im Süden nach innen, vertikal stehend im Westen und Osten. So entsteht eine optimierte Belichtung bzw. Verschattung der Räume. Es entstehen die Baukörper umschlingende dynamische Bänder, die die Gebäude durch je nach Standpunkt sich verändernde Ansichten interessant und lebendig erscheinen lassen.

Beteiligte s+s GesellschaftenA

Technische Daten:

Bauherr/Auslober: UKM Infrastruktur Management GmbH
Projektleitung Planung: Nina Delius
Fassade: osd GmbH & Co. KG
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