Zurück

Internationales Congress Centrum Berlin

29.06.2026 - Meldungen


Das Internationale Congress Centrum Berlin zählt zu den großen Architekturikonen der Stadt. Seit 2014 befindet sich das denkmalgeschützte Gebäude im Stillstandsbetrieb. 2023 beschloss das Abgeordnetenhaus von Berlin die Wiederbelebung und beauftragte die Senatswirtschaftsverwaltung / die Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) mit einem Konzeptverfahren.

 

Mit der Arup Deutschland GmbH, der Coloured Fields GmbH, der GRAFT Gesellschaft von Architekten mbH, der HOCHTIEF Infrastructure GmbH, der ICCA Projektgruppe / Stiftung Kunstforum Berliner Volksbank, der KVL Projektmanagement Berlin GmbH, der Max Dudler GmbH, der MIB AG Immobilien und Beteiligungen sowie der schneider+schumacher Planungsgesellschaft mbH  beteiligten sich in einer Projektpartnerschaft führende Unternehmen und Expert:innen aus Projektentwicklung, Stadtplanung, Architektur, Denkmalpflege, Kunst- und Kulturmanagement, Ingenieurwesen und Bauausführung an dem Wettbewerb und entwickelten in zweijähriger Dialogphase ein konkretes Entwicklungskonzept sowie architektonische und städtebauliche Entwürfe.

 

Mit der offiziellen Vergabeempfehlung des Berliner Senats vom 23. Juni 2026 und den Verhandlungen einer Exklusivitätsvereinbarung rückt die Wiederbelebung nun einen entscheidenden Schritt näher.

 

Ziel der Projektpartnerschaft ist eine behutsame und zugleich zukunftsgerichtete Revitalisierung des ICC. Geplant ist ein vielfältiger Nutzungsmix aus Kunst, Kultur, Konzerten, Ausstellungen, Gastronomie, Veranstaltungen, Kreativwirtschaft und neuen Arbeitswelten. Säle und Foyers dienen künftig wieder als Bühne für internationale Formate, Kulturakteure und öffentliche Programme. In enger Partnerschaft mit dem Land Berlin sollen Lösungen für temporäre Ausweichspielstätten, Ankernutzungen und langfristig tragfähige Nutzungsmodelle entwickelt werden.

 

Das ICC wird schrittweise zu einem ganztägig belebten Quartier entwickelt. Ergänzende Neubauten am Messedamm 9 und 11, neue Eingänge, bessere Wegebeziehungen, attraktive Vorplätze und gastronomische Angebote schaffen eine neue Adresse.

News teilen:
vorherige News