Kein Entweder-oder auf dem Kulturcampus

Unter der Überschrift „Neue Idee für Frankfurter Kulturcampus“ berichtete die FAZ Ende Februar über eine Bürgerinitiative um den früheren Frankfurter Planungsdezernenten Martin Wentz. Die eigentlich alte Idee der Initiative ist der Abriss des Juridicums, denn nur so könne südlich der Bockenheimer Landstraße genug Platz für ein zusammenhängendes Gebäude für die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (HfMDK) entstehen. Der gültige Bebauungsplan könne laut Martin Wentz „in einem vereinfachten Verfahren leicht geändert werden – zumal bis zum Baubeginn ohnehin noch einige Jahre vergehen werden“.
„Wenn das so einfach ist, dann sollte man besser über eine andere nicht ganz so alte Idee nachdenken, die wir bei schneider+schumacher 2022 veröffentlicht haben“, so Prof. Astrid Wuttke, Partnerin bei schneider+schumacher und erklärt: „Mit einer geringfügigen B-Plan-Änderung wäre es möglich, beides zu realisieren: eine zusammenhängende HfMDK und einen Weiterbau des Juridicums.“
Foto: Moritz Bernoully