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Nichts Neues – Besser Bauen mit Bestand

20.09.2022 - Ausstellungen


Kluge und kreative Strategien im Umgang mit bestehenden Bauten sind das Thema der Ausstellung „Nichts Neues – Besser Bauen mit Bestand“, die am 16. September im Interimsquartier DAM Ostend gestartet ist. Unter den 24 internationalen Beispielen für herausragende Sanierungen und Umbauten sind auch zwei Projekte von schneider+schumacher: Die behutsame Revitalisierung des Frankfurter Silvertowers sowie eine Studie zur Weiternutzung des Frankfurter Juridicums.

„Das Universitätsgebäude mit seiner Betonskelettkonstruktion und den großzügigen Geschosshöhen eignet sich hervorragend für eine Um- und Weiternutzung. Die vorhandenen 17.500 Quadratmeter Bruttogeschossfläche bieten viel Raum für Wohnen und Arbeiten. Dabei sind je nach Bedarf unterschiedliche Grundrisstypologien und Anordnungen möglich“, fasst Astrid Wuttke das Fazit der Studie zusammen. In der Studie wurde von einer Aufteilung von etwa zwei Dritteln für Wohnen zu einem Drittel für Bürofläche ausgegangen. Dies kann je nach Bedarf auch anders aufgeteilt werden. Hinzu kommen halböffentliche Nutzungen in den unteren beiden Geschossen (Kita, Beratungsstellen, Stadtteilbüro, Verwaltung „Zentrum der Künste“ oder Vergleichbares).

Die Studie ist eine Weiterentwicklung des Wettbewerbsbeitrages zum „Kulturcampus Baufeld 12“ aus dem Jahr 2013. Damals sollte das Juridicum spätestens 2017 abgerissen sein, im Ideenteil des Wettbewerbs sollten eigentlich neue Gebäude konzipiert werden. schneider+schumacher war das einzige Büro, das eine Umnutzung des Juridicums vorgeschlagen hatte und erhielt für diese Arbeit eine Anerkennung. Aktuell steht das Juridicum noch immer und wird von der Universität Frankfurt bis zum Frühjahr 2023 als Bürogebäude genutzt. Das Thema ist somit aktueller denn je.

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