Hoepfner "Think Tank"

Karlsruhe,
Büro-/Verwaltungsbauten

Die 1896-98 von Kommerzienrat Friedrich Hoepfner im historischen Stil erbaute „Hochburg der Braukunst" in der Karlsruher Oststadt war schon damals etwas Besonderes. Der vordere Trakt beherbergte ursprünglich Malztennen, nach sorgfältigem Umbau ist hier ein Zentrum für Hi-Tech-Unternehmen mit Loftbüros, Tiefgarage und einem Tagungszentrum entstanden. Etablierte und junge Firmen, Ausbildungsstätten und Kreative finden in den modernisierten Räumen des „Alten Malzwerks" die zukunftsfähige Umgebung, in der sie sich produktiv entwickeln können.

Nun soll auch auf dem "Unteren Hof" neues Leben einkehren. Um mehr Fläche für Gründer und Co-Worker zu schaffen, soll dafür anstelle des alten Malz-Silos ein runder, über 26 m hoher Büroturm entstehen.

Der von schneider+schumacher konzipierte Neubau nimmt sich gegenüber den historischen Bestandsgebäuden der Hoepfner-Burg bewusst zurück. Seine runde Kubatur ermöglicht Blickbezüge vom Innenhof aus auf die denkmalgeschützte Fassade des dahinterliegenden „Alten Malzwerks". Die Fassade des Neubaus ist aus Beton-Fertigteil-Sandwichelementen geplant. Das Erdgeschoss, sowie das oberste Stockwerk sind umlaufend um 1,20 m zurückgesetzt. Zum einen entsteht dadurch ein Sichtschutz für die dahinterliegenden Büroflächen im Erdgeschoss, zum anderen eine umlaufende Terrasse im sechsten Stock, die für alle Nutzer zugänglich ist. Insgesamt sollen mit dem "Think Tank" etwa 125 neue Büroplätze entstehen.

 

 

Beteiligte s+s GesellschaftenS

Technische Daten:

Typologie: Büro-/Verwaltungsbauten
Leistungsphase: 1-4
Bauherr/Auslober: Hoepfner Bräu Friedrich Hoepfner Verwaltungsgesellschaft mbH & Co KG
Projektarchitekt: Joachim Wendt
Projektleitung Planung: Sabine Plagemann
Team: Florian Radke, Baha Odaibat, Chuhui Wu
Brutto-Grundfläche: 3.530m²
Brutto-Rauminhalt: 12.805m²
Sonstige Firmen: Visualisierung: NH Studio (Innenansicht), schneider+schumacher (Außenansicht)
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